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Buch der Woche in Kooperation mit ukf.tv

Unser heutiges Buch der Woche kommt aus dem Verlag Andreas Reiffer und trägt den Namen “ Dienstanweisung Internet“.
Geschrieben hat das Buch Gerald Fricke.

Gelesen hat es Lea Bergmann von ukf.tv

Und los geht es:

© Verlag Andreas Reiffer

„Leben, das. Neulich hat mir einer erzählt, die Leute würden auf Twitter und Facebook über ihr sog. Leben erzählen – wirklich eine oberkrasse Vorstellung, oder?“
Unter dem Untertitel „So funktionieren Aktenordner, Telefon, Facebook & Co“ hat Autor Gerald Fricke eine lexikalische Mediengebrauchsanweisung geschaffen: Von A wie Aktenordner bis Z wie Zeitfalle Internet führt sein Wörterbuch durch unsere heutige Webgesellschaft.

 

 

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Kooperation mit ukf.tv und Buch der Woche

UKF.tv? Was? Die Macher erklären es so:

UKF.tv ist eine neue Internetplattform für Jugendliche – also für Dich!
Wir bieten spannende Berichte und Dokumentationen aus der Region. Das Wichtigste ist aber, dass UKF.tv von Dir mitgestaltet wird.

Wir als KingKing Shop dachten uns daher, hey da machen wir mit! Und so wird es jetzt in regelmäßigen Abständen Buchbesprechungen und andere lustige Sachen geben.

Aber hier nun die erste Buchbesprechung von Lea Bergmann:
155 Kurze – Das sind die von Wolf Hogekamp und Björn Högsdal gesammelten 155 besten deutschsprachigen 90-Sekunden-Poetry-Slam-Texte.

Hä? Moment mal! Ein 90-Sekunden-Text?

Ganz richtig! Denn beim Poetry Slam (frei übersetzt: Dichterwettstreit) liefern sich Poeten vor einem Publikum regelrechte Wortschlachten – auf Zeit.

Und so ist „155 Kurze“ ein Experimentierfeuerwerk der Miniaturprosa und Kurzlyrik, das mit seinen 155 Kurztexten die ganze Bandbreite des deutschsprachigen Poetry Slam präsentiert – vom schwindelfreien Wortakrobaten bis zum Slam-Neuling. Einzige Bedingung: Der Text muss in gefühlte 90 Sekunden Vortrag passen.
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Buch der Woche

Die Sonne brennt. Von daher diese Woche mal unkommentiert, weil die Sonne so brennt…

Aber die gute Frau Pö war wieder fleissig und hat es für euch gelesen. Wie sie es fand, könnt ihr wie gewohnt weiter unten lesen.

Über das Buch (Kunstmann):

Brennpunkt Baltimore: Crack und Heroin überfluten die Straßen Amerikas. An der berüchtigten Ecke von West Fayette und Monroe Street wird sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag auf offener Straße verkauft – der Drogenhandel ist der ökonomische Treibstoff einer sterbenden Nachbarschaft mitten in der Stadt. Durch die Augen einer zerbrochenen Familie – drogensüchtiger Eltern und ihres Sohns DeAndre McCullogh – zeigt uns “The Corner” die harte Realität der Drogenkultur und die ergreifenden Szenen von Hoffnung, Mitgefühl und Liebe, an einem Ort, den Amerika schon längst abgeschrieben hat.
David Simon und Edward Burns, Autoren von “The Wire”, verbrachten ein Jahr mit den McCulloghs – ihre glänzende Reportage ist sowohl eine erschütternde Familiengeschichte als auch ein aufrüttelndes Porträt des amerikanischen “War on Drugs”. Die aus dem Buch entwickelte HBO-Miniserie The Corner wurde mit drei Emmy-Awards ausgezeichnet.

Frau Pö findet:
796 Seiten liegen hinter mir. 796 Seiten zwischen mir und den Bewohnern der Corner. Sie sind die Protagonisten des gleichnamigen Buches von David Simon und Ed Burns. Auf ihr Leben beruht eine der erfolgreichsten Serien im amerikanischen Fernsehen. Aber da ist noch mehr: Sie sind echt. Gary McCullough, Fran Boyd, DeAndre, Blue, Fat Curt und all die anderen leben (oder lebten) in Baltimore. Ihr Alltag spielt sich ab zwischen der Fayette und Monroe Street. Jeder Tag gleicht dem anderen – trostlos und dennoch unausweichlich. Simon und Burns beschreiben das echte Leben echter Menschen. Vielleicht kann man sich deshalb so schwer von ihnen lösen, wird man hineingezogen in ihr Leben. Mit jeder Seite wächst die Anteilnahme, will man wissen, wie es ihnen ergeht, ob sie den nächsten Tag überleben.

The Corner ist ein detaillierter Bericht über ein Viertel, das von Drogen beherrscht wird. In der Corner dreht sich alles um den nächsten Kick, gleich nach dem Aufstehen schlurfen sie aus ihren Löchern, den verfallenen Häusern, Überreste vergangener Träume, hinaus auf die Straße, in den Dreck. Nichts kann sie davon abbringen, keine Polizei noch nicht einmal faulende Gliedmaßen. 11-jährige Kinder werden in die Drogen-Gesellschaft eingeführt, die einst verschwiegen und kompliziert war, aber heute nur noch von zwei Regeln bestimmt wird: 1. Hol dir den Kick und 2. Sag niemals nie. Es gibt keinen Ausweg, irgendwann landet jeder am Boden. Und wenn es unter den zahlreichen Nachbarn doch jemanden gibt, der nicht selbst den Drogen verfallen ist, hat er zumindest einen aus dem Familienkreis an sie verloren. So wie die gute Ella Thompson, die vergeblich versucht die Kinder und Jugendlichen von der Straße fernzuhalten. Wie aussichtslos ihre Mission ist, weiß der Leser ziemlich schnell. Und doch bleibt die Hoffnung, besonders, wenn DeAndre sich zeitweilig die Corner meidet und wieder regelmäßig zur Schule geht.

Einige Monate wollten die Autoren an der Corner verbringen, ihre Bewohner beobachten, um anschließend eine Reportage schreiben über Baltimores aussichtslosen Kampf gegen die Drogen. Ein Jahr begleiteten sie schließlich die Bewohner, als stille Begleiter in Freud und Leid, wobei Leid eindeutig überwiegt. Ein weiteres Jahr benötigten sie dann, ihre Eindrücke zu ordnen und aufzuschreiben. Sich emotional von den Bewohnern zu lösen. Herausgekommen ist diese 276 Seiten-starke Reportage, die jetzt endlich in deutsch erschienen sind.

Dass sie nun endlich übersetzt wurden, hängt sicherlich mit dem wahnsinnigen Erfolg der Serie The Wire zusammen. Während aber The Wire aus der Sicht der Polizisten erzählt ist, schildern Simon und Burns die Drogenszene aus Sicht der Betroffenen. Das hat seinen ganz eigenen Reiz. Denn so bleiben diejenigen, um die sich Buch und Serie drehen – die Bewohner der Corner – nicht außen vor. Im Gegenteil: Die beiden Autoren sind ganz nah dran, teilen Gespräche, Gedanken und Träume. Sie können die Beweggründe sichtbar machen, genauso wie die Praktiken. All das fällt bei The Wire weniger ins Gewicht. Allein deshalb lohnt es sich auch für Wire-Fans, dieses Buch zu lesen.

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Buch der Woche

Diese Woche kommt das Buch der Woche, von einem der beiden KingKing Shop Inhaber. Pottzblitz (aka. Patrick Schmitz) „Geschichten aus der verbotenen Stadt“ (erschienen im Blaulicht Verlag) ist ein Comic der zur einen häfte in Hannover und zur anderen Hälfte in Braunschweig spielt. Viel mehr soll hier mal nicht verraten werden. Dann mal zum Buch….

Über das Buch (Blaulicht Verlag):
Geschichten aus der verbotenen Stadt ist ein Comic, der ohne Worte auskommt. Also ist es genaugenommen eine reine Bildergeschichte (aber das sind ja Comics irgendwie immer). Die gesamte Handlung erschliesst sich durch Betrachtung der Bilder. Man muss also nicht lesen können, um etwas zu verstehen, oder auch nicht zu verstehen. Genau hier liegt der Reitz dieses Comics. Durch den vollständigen Verzicht auf Worte, ist die Handlung komplett frei interpretierbar. Bei jedem erneuten Lesen erschliessen sich neue Zusammenhänge, neue Handlungsstränge tauchen auf, Szenen erscheinen in einem anderen Licht. Wem das Ganze jetzt zu verkopft klingt, dem sei gesagt: Keine Angst, verkopft ist dieser Comic mit Sicherheit nicht. Eher im Gegenteil…

Beispielbilder:

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KingKing Media – Fragen kostet nichts!

Nebenbei mal, für alle die es noch nicht wissen…

Wir machen deutlich mehr als nur den KingKing Shop. Bei uns könnt ihr euch auch eine Homepage bauen lassen (mit Content Management System), Ihr könnt euch Buttons oder T-Shirts machen lassen oder eine Werbeanzeige gestalten lassen…. Das nur einige Beispiele. Demnächst findet ihr das alles hier:

http://www.kingkingmedia.de/ (Noch ist die Seite nicht aktiv, ich denke mal das dauert noch so 2 bis 3 Wochen)

Hier vorab schonmal einige grobe Angebote (Wenn ihr Interesse habe, nur zu…. Fragen kostet nichts.)

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Buchpräsentation: Axel Klingenberg – „Keine Zukunft für immer – Das Punklexikon“ – Samstag 30.06.12 ab 16 Uhr

Am Samstag haben wir den „Braunschweiger Lesebühnen Granden“ Axel Klingenberg zu Gast. Axel nutzt seinen Besuch bei uns um euch die Möglichkeit zu geben in sein neues Buch „Keine Zukunft für immer – Das PUnklexikon“ (erschienen im Verlag Andreas Reiffer) in sein neues Buch rein zu schnuppern. Die eine oder andere Stelle wir er vorlesen. Ihr könnt Ihn alles Fragen was Ihr schon immer von Ihm wissen wolltet. Ansonsten darf sich unterhalten werden….

Über den Autor und das Buch:
Nachdem Axel Klingenberg (Bumsdorfer Auslese, The Punchliner, „Döner mit Braunkohl und Bier. Das Braunschweig-Buch“) Mitte der 80er Jahre in der Film-AG des Herzog Ernst-Gymnasiums in Uelzen »The Great Rock’n’Roll Swindle« gesehen hat, kaufte er sich eine Lederjacke und einen Haufen Sex Pistols- und Exploited-Platten. Kenntnisreich, leidenschaftlich und (selbst-)ironisch lässt er 25 Jahre später die Geschichte des Punks in seinem neuen Buch „Keine Zukunft für immer – Das Punk-Lexikon“ Revue passieren – und zeigt gleichzeitig, dass dieser kollektiv erzeugte Lärm immer mehr war als bloß ein Musikstil.

Aus der Presse:
„Selbstverständlich legt der Autor keinen Wert darauf, eine vollständige Enzyklopädie zu verfassen, ihm geht’s um Unterhaltung und diese gelingt ihm ausgezeichnet, denn man merkt deutlich, dass er diese Szene wirklich kennt und nicht nur irgendwelche Klischees wiederkaut.“ Plastic Bomb
„Dabei schreibt er, wie er liest: Mit zurückhaltender Ironie und einem nur schwer versteckten Grinsen. Klingenbergs Witz ist beiläufig, aber treffgenau.“ braunschweig-spiegel
„…. (Keine Zukunft für immer hält) sehr schön die Waage … zwischen storytelling, Juxraketenzündelei und und uneitler Informationsbereitstellung.“ Frank Schäfer

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Neue Bilder von Tatendrang-Design

Wir freuen uns, euch neue Bilder präsentieren zu können. Die Bilder kommen von Tatendrang Design.

Hier seht ihr zwei Beispiel Bilder.

Da hätten wir zum einen absolute super grandiose Disco Fotos von Roberta Bergmann.
Hier seht ihr ein Bespiel (entschuldigt das nicht so gut gelungene Foto, aber ich bin halt kein Fotograf).

Und zum anderen mega schöne Illustrationsdrucke von Tonia Wiatrowski
Hier seht ihr wieder ein Beispiel (und wie gesagt, man möge mir meine Fotografenqualitäten verzeihen):

So, das sind nur zwei Beispiele, bei uns im Laden haben wir noch viel mehr davon. Ihr seit natürlich herzlich eingeladen vorbei zu kommen und euch die Bilder in echt an zu schauen…..

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Buch der Woche

Diese Woche haben wir als Empfehlung mal wieder einen Comic für euch. „Mach´s gut Chunky Rice“ von Craig Thompson aus dem Hause Reprodukt.

„Mach´s gut Chunky Rice“ ist das Comic Debut von Craig Thompson, das jetzt erstmalig auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist. Hiermit gewann er u.a. 1999 den renomierten amerikanischen Harvey Award als „Bestes neues Talent“. Vier Jahre später veröffentlichte Thompson den knapp 600 Seiten starken Comic „Blankets„, das u.a. auf der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2005 als Comic des Jahres ausgezeichnet wurde. Am bekanntesten dürfte jedoch sein neustes Werk „Habibi“ sein.

Über das Buch (Reprodukt):
Wie unendlich schwer ein Abschied sein kann, wenn der liebste Freund abreist! Als Chunky Rice zu den Kahootney-Inseln aufbricht, bleibt Dandele untröstlich zurück. Chunky Rice ist eine Schildkröte. Er trägt nun einmal sein Haus auf dem Rücken und so hält ihn auch die tiefe Zuneigung zur Maus Dandele nicht davon ab, seinem Fernweh zu folgen. Er begibt sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Seereise. Ob er je zurückkehren wird, ist ungewiss.

In der anrührenden Geschichte um Chunky Rice und seine Freunde lotet Craig Thompson zahlreiche Formen des Trennungsschmerzes und der Einsamkeit aus. Zugleich ist sie ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, seinen eigenen Weg zu gehen.

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Buch der Woche

Diese Woche gibt es mal wieder etwas Rock`n`Roll in Buchform. HF Coltellos „Einige Abenteuer und seltsame Begegnungen im Leben des Stillen Kommandeurs“ aus dem Salis Verlag ist purer Rock`n`Roll in Buchform.

Und auch die gute Frau Pö war wieder fleissig und hat es für euch gelesen. Wie sie es fand, könnt ihr wie gewohnt weiter unten lesen.

Über das Buch (Milena Verlag):
Der stille Kommandeur und Ausnahme-Gitarrist hat meist alles unter Kontrolle. Was man von seinen Mitstreitern wie dem Hundzköter, Fucking Steve Hahn oder dem smarten Biene nur bedingt behaupten kann. Zusammen schreiben sie trotz allem ein Stück deutsche Rock’n’Roll-Geschichte und lassen keinen Zweifel dran, dass sie Typen wie Herrn Lehmann schon zum Frühstück verspeisen. HF Coltello lässt in seinem ersten Roman den wahren Rock’n’Roll in Deutschland aufleben. Und das mindestens so lustig wie bei den »Freak Brothers« oder bei Kaurismäkis »Leningrad Cowboys«.

In einem gnadenlos direkten und witzigen Schreibstil erzählt HF Coltello hier ein Stück deutsche Undergroundgeschichte. Echte Musik. Süddeutschland, das alte Westberlin, der Fall der Mauer. Die Szene in Kreuzberg, in der sich die verrückten Protagonisten tummeln. Mit ihnen zusammen oder alleine betreten Coltello und seine Gitarre unablässig neue, stets eigenwillige und nicht nur musikalische Welten, in ganz Europa, den USA, Asien, Südamerika oder im Nahen Osten.

Ein Roadmovie eben.
Ein Roman über den wahren Rock’n’Roll.

Frau Pö findet:
HF Coltello ist unbestritten ein großartiger Gitarrist, der auf den sechs Saiten seines Instruments ganze Geschichten erzählen kann. Zumindest lautmalerisch ist es von Saiten zu Seiten nicht weit, und dass er auch Seiten mit Leben füllen kann, will sein neuer Roman zeigen. Der ist mit dem überlangen Titel Einige Abenteuer und seltsame Begegnungen im Leben des Stillen Kommandeurs ausgestattet. Aber wenngleich es zwar orthografisch nicht weit von Saite zu Seite ist, lehrt die Praxis etwas anderes. Was HF Coltello nicht schafft ist es, über die 399 Seiten eine fortlaufende, aufeinander aufbauende Erzählung zu spannen. Wahrscheinlich hat er sich auch deshalb entschieden, im Buch kurze Episoden aus seinem Leben zu erzählen. Das war eine weise Entscheidung, denn die kurzen Schlaglichter, die chronologisch aneinandergereiht sind, machen Spaß und vor allem sind sie authentisch. „Übersetzt“ ins Sächsische, Berndeutsche und Schwäbische sind es meistens Dialoge, mit denen Coltello die wilde Anfangszeit des Musikerlebens erzählt. Eine Zeit, die nie aufhört, nicht bis zum Ende des Romans. Und auch nicht, wenn der Protagonist zwischendurch in die obligatorische Leere fällt. Was an dem Roman fiktiv ist, was reale Erinnerungen eines Musikers, kann ich nicht sagen. Die Geschichte trägt aber zum Mythos des Rockstars bei. Auch wenn nicht alles glänzt, was Coltello erzählt, so ist es doch ein Lebensentwurf, von dem jeder Musik-Fan in uns träumt: Freiheit, Reiseabenteuer, Sex, Drugs und natürlich ganz viel Rock´n´Roll. (Und chronische Geldknappheit, ungepflegtes Auftreten, nagende Zweifel und sinnentleerte Tage – wie im richtigen Leben vergisst man die aber ebenso schnell wie den Alkohol, den man am vorigen Abend getrunken hat.)