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Buch der Woche – 27.06.2011 bis 02.07.2011

Wir sind ausgesprochen Stolz euch diese Woche exklusive das neue Buch von Andy Strauß als unser Buch der Woche präsentieren zu können. „Der Junkie Nimmerplatt“ (erscheint im Unsichtbar-Verlag, als erstes Buch von diesem Verlag) gibt es bei uns ca. eine Woche vor der offiziellen Veröffentlichung und…. jetzt kommt es, alle Exemplare, die wir da haben sind vom Autor, also vom Herrn Strauß persönlich signiert… Jedes hat eine andere Widmung, logische eigentlich, also wer zu erst kommt kann sich noch seine Widmung aussuchen. Also nicht trödeln, die Stückzahl ist begrenzt…

Über das Buch (Unsichtbar Verlag):
In Anlehnung an das bekannte Kinderbuch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ hier das geniale Anti-Drogenbuch „Der kleine Junkie Nimmerplatt“ Die Texte stammen von Andy Strauß und die bombastischen Zeichnungen aus der Hand von Artur Fast. Der Leser begleitet den kleinen Junkie Nimmerplatt eine Woche lang durch dessen Leben, in dem er nur ein Problem hat: Er wird nicht mehr platt. Das Ende wird nicht verraten, nur so viel: Er wird kein Schmetterling, zumindest kein schöner.

Über den Autor (Andy Strauß):
Andy Strauß, geboren irgendwann Ende der Siebziger oder Anfang der Achtziger hat bereits vor der ersten Klasse das Schreiben mit einer alten, klapprigen Schreibmaschine gelernt. Vor dem Abitur hat er seine Schulaufsätze immer mit dem Anspruch geschrieben, das Lehrpersonal zu verunsichern oder zu erschüttern.
Mit der beharrlichen Behauptung, dass Lady McBeth eine Hexe ist, hat er sich seinen EnglischLK bis zum Abitur stets auf kleiner Flamme (maximal 4 Punkte) gehalten, seinen Deutschprüfungskurs versaute er sich mit der, in einer Erörterung aufgestellten Theorie, dass ein Mensch wie Grass nur eine Vergangenheit bei der SS gehabt haben kann.
Nach dem Geständnis von Günther Grass und den neu entdeckten Texten Einsteins, in welchen Einstein Lady McBeth ebenfalls als Hexe darstellt, müsste sein Abiturzeugnis einer Revision unterzogen werden.
Entmutigt von zu viel Kritik an seinen Ideen begann Andy erst wieder während des Soziologiestudiums in langweiligen Seminaren mit dem Schreiben und treibt sich seit Dezember 2006 erfolgreich auf Poetry Slam Bühnen im deutschsprachigen Raum herum.
Nebenher engagiert er sich aktiv für die Verbreitung von Straßenkunst und unterstützt soziale Kämpfe (am liebsten die, die am verlorensten scheinen). Darüber, ob er nun ein verkannter Prophet oder ein zurückgezogener Soziopath ist, hat jeder Leser oder Zuhörer selbst zu urteilen.
Ein Nachtrag, um es nochmal mit voller Härte zu betonen: Andy Strauß ist gebürtiger Ostfriese und steht zu seinen Wurzeln. In seiner Geburts- und früheren Heimatstadt Leer veranstaltet er deshalb 2008 erstmals einen Poetry Slam für die Region.

Über den Illustrator (Artur Fast):
1984 in Kasachstan geboren und dann mit vier Jahren nach Deutschland verschleppt.
Nun seine Berufung als Illustrator gefunden tobt sich Artur Fast auf der kreativen
Wiese des Illustrator-daseins aus.
Dabei tritt er mittlerweile monatlich als Livepainter
mit Laptop, Grafiktablet und Beamer bei der Lesebühne LMBN auf. Dabei bietet das Livepainten
ganz neue Möglichkeiten für den Illustrator. Endlich kann das Publikum die Person hinter den
Werken sehen und somit wird das Illustrieren in ein öffentliches Rampenlicht gestellt und
es gilt das Motto `artists are the new rockstars´.
Anderweitig arbeitet er nun auch als Konzeptkünstler für Computerspielefirmen.
Hier und da werden aber auch Aufträge von Ravensburger angenommen die thematisch völlig
von allem genannten abweichen und in eine sehr jugend- und kinderfreundliche Illustrationswelt
führen.
Als Mitglied der Illucrew ist es sein Ziel irgendwann eine Illustrationsagentur zu gründen
um mit einem Team aus Illustratoren, Filmemachern und Kreativen an allen möglichen Projekten zu arbeiten.

und hier zum Abschluß noch ein kleiner Blick in das Buch: