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Buch der Woche – 20.06.2011 bis 25.06.2011

Unser Buch der Woche ist diesmal „Mitternachtsboogie“ von Edo Popvic aus dem Hause Voland & Quist.

Über das Buch (Voland & Quist):
Edo Popovics erster Roman Mitternachtsboogie von 1987 wurde zum Kultbuch seiner Generation, da er das Lebensgefühl der Jugend am Ende der Tito-Ära wie kein anderer einfing. In einer gewagten Mischung aus lyrischer und urbaner Sprache erzählt Popovic über die Erfahrungen aus langen Nächten in den Zagreber Kneipen und Cafés oder über die Fahrten durch West-Deutschland, wo die Studenten gelegentlich immer noch vom Sozialismus träumten, während in Zagreb die Zuversicht wuchs, dass dieser bald sterben würde. Urbane Sensibilität, Misstrauen den Autoritäten gegenüber, ein unverwechselbarer Stil, Prägnanz, Humor und rasanter Rhythmus sind die Grundeigenschaften der Prosa Popovics, der mit diesem Buch nachhaltig die Entwicklung der kroatischen und der gesamten jugoslawischen Literatur beeinflusste.

Pressestimmen:
»In der surrealistisch-drastischen Verarbeitung seiner in Zagreb und Berlin spielenden Trink- und Sexgeschichten orientiert Popovic sich an Größen der Beat-Literatur wie Allen Ginsberg und Charles Bukowski, die er auch einige Male explizit erwähnt. Das zeugt nicht nur von Bewunderung, sondern auch von einer berechtigten Souveränität.« – Tagesspiegel
»Ein verspielter, undisziplinierter Debütroman. Popovic ist immer da, wo die anderen seiner Generation auch abhängen, saufen, rauchen, vögeln.« – TAZ

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