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Buch der Woche – 16.04.2012 bis 21.04.2012

Zeit ein Buch, eines der besten Schriftsteller der Region hier mal genauer vorzustellen. Also diese Woche kommt unser Buch der Woche von Hardy Crueger und es trägt den Titel „Okergeschichten“. Wo ich mich hier gerade so umgeschaut habe fällt mir auf, das dies Hardys erstes Buch der Woche bei uns ist….tja, erstaunlich, manchmal rutschen einem so Sachen durch, ist Hardy doch als Autor, Leiter der „Braunschweiger Krimi Werkstatt“, mit seiner „Jazz & Crime“ Reihe und noch vielen anderen Aktivitäten mehr eine echte Größe in der Region….
An dieser Stelle sein noch kurz darauf hingewiesen, das Hardy das Buch im Rahmen unseres „Lesewochendes“ (genauere Infos in kürze) am Samstag den 05.05. von 15 bis 18 Uhr bei uns ein wenig Vorstellt und wenn gewünscht signiert…. und wo wir schon bei Ankündigungen sind: Die offizielle Buchpremiere ist am Sonntag den 29. April 2012 um 19:00 Uhr im Café Okerterrassen (Parkstraße 11, Braunschweig)

Frau Pö hat es auch wieder für euch gelesen. Wie sie es fand, könnt ihr wie gewohnt weiter unten lesen.

So, genug des geschreibsels, hier das Buch….

Über das Buch (Klappentext):
Zwölf atemberaubende und bewegende Crime Stories und Psychothriller, die den Leser in ihren Bann ziehen. Egal, ob es sich um authentische Mordfälle, fiktive Verbrechen oder magische Momente handelt, Hardy Crueger zeigt sich mit Spannung und Witz als virtuoser Schreiber in der Königsklasse der Belletristik – der Kurzgeschichte.

Frau Pö findet:
Zwölf Kurzgeschichten, zwölf Tatorte entlang der Oker. Der Braunschweiger Autor Hardy Crueger bleibt mit seinen Geschichten dort, wo er sich auskennt: im Braunschweiger Land. Die Okergeschichten sind kurze, spannende Thriller, sie handeln vom Verbrechen, vom Wahnsinn und von Leidenschaften.

Zum Teil beruhen die kriminalistischen Kurzgeschichten von Hardy Crueger auf wahre Begebenheiten, zum Teil entspringen die Geschehnisse der Fantasie des Autors. Crueger zeichnet seine Figuren realitätsnah, manchmal klischeehaft, aber immer liebevoll ausstaffiert. Als Leser fällt es einem leicht, sich in die Figuren hineinzuversetzen – auch in die Mörder. Die große Leistung des Autors ist es, dass er nie anklagend schreibt. Detailreich beschreibt Hardy Crueger die Figuren, beim Lesen sieht man sie förmlich vor sich: das fliehende Kinn des Hauptkommissars im guten Anzug, der tätowierte Rücken von Susi, das Piratenschiff des kleinen Steffens.

Und ebenso detailreich wie die Figuren schildert Crueger auch alles andere: Die Umgebung, das Wetter, den Fluss. Er schafft es, die manchmal auch abwegigen Geschichten mit einem Spannungsbogen zu versehen, das Lesen bleibt kurzweilig und im Nu ist der Band mit den zwölf kurzen Kriminalgeschichten durchgelesen. Das Buch sei allen ans Herz gelegt, die spannende Geschichten mögen und sich der Region verbunden fühlen.